Phytotherapie
»Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.«
Paracelsus
Phytotherapie ist der Fachbegriff für die Heilpflanzenkunde, der ältesten bekannten naturheilkundlichen Therapieform überhaupt. Leider hat sie seit der Entwicklung der chemischen Medikamente stark an Bedeutung verloren. Jedoch erlebt die sanfte und nebenwirkungsarme Therapieform wieder eine Renaissance. Während die Pharmaindustrie bestrebt ist aus den Pflanzen einen Hauptwirkstoff zu isolieren, erhält man bei Verwendung der ganzen Pflanze als Aufguss oder Alkoholauszug eine Vielzahl pflanzlicher Wirkstoffe, die sich in ihrer Wirkung ergänzen und verstärken. Wie Aristoteles zurecht bemerkte:
»Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.«
Vorteile der Phytotherapie:
- Lange Tradition, wir können also auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen.
- Durch Verdünnung lassen sich Kräuterarzneien gut individuell dosieren.
- Breites Wirkspektrum
- Eine individuelle Anpassung/Kombination an die persönliche Situation ist möglich.
- Kräuter wirken zumeist in Verbindung mit den physiologischen Prozessen des Körpers.
- Meist sichere Anwendung vor allem bei geringfügigen Beschwerden.
- Viele Mittel können niedrig dosiert auch langfristig eingenommen werden.